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Foto: Leowee Polyester
Johannes Kreidler Komponist

Johannes Kreidler wurde 1980 in Esslingen geboren und begann mit neun Jahren zu komponieren. Er studierte von 2000 bis 2006 am Institut für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg Komposition bei mathias spahlinger, Elektronische Musik bei Mesias Maiguashca und Orm Finnendahl sowie Musiktheorie bei Ekkehard Kiem. Dazwischen war er als Stipendiat der Europäischen Union von 2004 bis 2005 Gaststudent am Institut für Sonologie (Computermusik) des Koninklijk Conservatorium Den Haag / Niederlande. Zusätzlich besuchte er Seminare in Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Freiburg.

Seit 2006 Lehraufträge für Musiktheorie, Gehörbildung und Elektronische Musik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, am Hochbegabtenzentrum der Musikhochschule Detmold, an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Johannes Kreidler lebt in Berlin. Seine Musik bezieht meist computergestützte Verfahren und elektroakustische Mittel ein.

Preise/Stipendien

  • 1998/99 und 1999/00 Preisträger beim 14. und 15. Bundeswettbewerb
       "Schüler komponieren" Weikersheim
  • 2000 1. Preis beim Kompositionswettbewerb "Hans-Stieber-Preis" Halle
  • 2004 1. Preis beim Deutschen Hochschulwettbewerb im Fach Komposition
  • 2004/05 Stipendiat der Europäischen Union
  • 2006-2008 Landesgraduiertenstipendium der Musikhochschule Freiburg
  • 2008/09 Ausgewählter Komponist für das Internationale Kompositionsseminar der Ensemble Modern Akademie
  • 2009 Gewinner des Musiktheater-Realisierungswettbewerbs "Operare"
  • 2009/10 Gewinner des mit 80.000€ dotierten Realisierungswettbewerbs "Fonds experimentelles Musiktheater NRW"
  • 2010 Deutscher Musikautorenpreis in der Kategorie "Nachwuchsförderpreis"
  • 2010 Stipendienpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik
  • 2011 Stipendiat der Akademie der Künste Berlin
  • 2012 Kranichsteiner Musikpreis
  • 2013 Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg
  • Aufführungen (Auswahl)

  • Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik (2006/10/12/14)
  • ZKM Karlsruhe (2005/2010/11)
  • MusicAcoustica Festival Peking / China (2005)
  • ISCM World New Music Days Stuttgart + Ghent (2006/2012)
  • SWR Sinfonieorchester Funkhaus Berg Stuttgart (2006)
  • Klangwerkstatt Berlin (2009+2010)
  • Huddersfield Contemporary Music Festival (2009)
  • Gaudeamus Music Week Amsterdam / Holland (2010)
  • Musica Straßburg / Frankreich (2010)
  • Ultima Festival Oslo / Norwegen (2004+2010+14)
  • Borealis Bergen / Norwegen: Portraitkonzert (2012)
  • SPOR Aarhus / Dänemark: Portraitkonzert (2012)
  • ICMC International Computer Music Conference Ljubljana / Slowenien (2012)
  • Donaueschinger Musiktage (2012)
  • Wittener Tage für Neue Kammermusik (2013)
  • Ultraschall Berlin (2013+14)
  • Biennale Lyon (2014)
  • Medien

    Portraitsendungen auf DeutschlandRadio Kultur (2007+09), SWR2 (2011+12), WDR3 (2011), HR2 (2010), RBB Kulturradio (2011), Schweizer Radio DRS2 (2011), BBC2 (2010) und PRI The World (2011). Im Fernsehen wurde auf 3Sat Kulturzeit (2008+09+10+12) und auf der Deutschen Welle (2009) über Arbeiten von Kreidler berichtet.

    Publikationen

    Essays sind erschienen in MusikTexte, Neue Zeitschrift für Musik, Musik & Ästhetik, Positionen, Neue Musikzeitung, Dissonance, Musik-Konzepte, Darmstädter Beiträge zur Neuen Musik, Kunst-Musik, New Music and Aesthetics in the 21st Century, und der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie. Interviews und Berichte in der ZEIT, der FAZ, der SZ, der Berliner Zeitung und der TAZ.
    2009 erschien im Wolke-Verlag: Johannes Kreidler, Loadbang. Programming Electronic Music in Pure Data.
    2012 erschien im Wolke-Verlag: Johannes Kreidler, Musik mit Musik - Texte 2005-2011.