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Foto: Esther Kochte 2013
Johannes Kreidler Komponist

Johannes Kreidler wurde 1980 in Esslingen geboren. Er studierte von 2000 bis 2006 am Institut für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg Komposition bei mathias spahlinger, Elektronische Musik bei Mesias Maiguashca und Orm Finnendahl sowie Musiktheorie bei Ekkehard Kiem. Dazwischen war er als Stipendiat der Europäischen Union von 2004 bis 2005 Gaststudent am Institut für Sonologie (Computermusik) des Koninklijk Conservatorium Den Haag / Niederlande. Zusätzlich besuchte er Seminare in Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Freiburg.

Johannes Kreidler lebt in Berlin. Seine Arbeit ist der konzeptuellen Musik zugerechnet und bezieht meist multimediale Verfahren ein.

Aufführungen (Auswahl)

Donaueschinger Musiktage, Wittener Tage für Neue Kammermusik, Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, Ultraschall Berlin, MaerzMusik Berlin, Foreign Affairs Berlin, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, Elbphilharmonie Hamburg, Eclat Stuttgart, Darmstädter Frühjahrstagung für Neue Musik, Klangwerkstatt Berlin, Biennale Venedig, Gaudeamus Music Week Amsterdam, Warschauer Herbst, Biennale de Musique en Scène Lyon, Ultima Festival Oslo, Huddersfield Contemporary Music Festival, Musica Straßburg, ISCM World New Music Days Stuttgart + Ghent, ICMC International Computer Music Conference Ljubljana, ZKM Karlsruhe, MusicAcoustica Festival Peking, Liquid Architecture Melbourne

Medien

Portraitsendungen auf DeutschlandRadio Kultur, Deutschlandfunk, SWR2, WDR3, HR2, BR Klassik, RBB Kulturradio, RBB Inforadio, Schweizer Radio DRS2, Polski Radio, BBC2 und PRI The World.
Im Fernsehen wurde auf 3Sat Kulturzeit und auf der Deutschen Welle über die Arbeiten Kreidlers berichtet.

Publikationen

Essays sind erschienen in MusikTexte, Neue Zeitschrift für Musik, Musik & Ästhetik, Positionen, Neue Musikzeitung, Dissonance, Musik-Konzepte, Darmstädter Beiträge zur Neuen Musik, Kunst-Musik, Österreichische Musikzeitschrift, New Music and Aesthetics in the 21st Century, und in der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie. Interviews und Berichte in der ZEIT, der FAZ, der SZ, der Berliner Zeitung und der TAZ.

2009 erschien im Wolke-Verlag: Johannes Kreidler, Loadbang. Programming Electronic Music in Pure Data.
2012 erschien im Wolke-Verlag: Johannes Kreidler, Musik mit Musik.Texte 2005-2011.
2018 erschien im Wolke-Verlag: Johannes Kreidler, Sätze über musikalische Konzeptkunst. Texte 2012-2018.

Preise/Stipendien

  • 1998/99 und 1999/20000 Preisträger bim 14. und 15. Bundeswettbewerb "Schüler komponieren" Weikersheim
  • 2000 Hans-Stieber-Preis der Hallischen Musiktage
  • 2004 1. Preis beim Deutschen Hochschulwettbewerb im Fach Komposition
  • 2008/09 Ausgewählter Komponist für das Internationale Kompositionsseminar der Ensemble Modern Akademie
  • 2009 Gewinner des Musiktheater-Realisierungswettbewerbs "Operare"
  • 2009/10 Gewinner des Realisierungswettbewerbs "Fonds experimentelles Musiktheater NRW"
  • 2010 Deutscher Musikautorenpreis in der Kategorie "Nachwuchsförderpreis"
  • 2010 Stipendienpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik
  • 2011 Stipendiat der Akademie der Künste Berlin
  • 2012 Kranichsteiner Musikpreis
  • 2013 Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg
  • Lehre

    Seit 2006 hat er Lehraufträge für Musiktheorie, Komposition, Elektronische Musik, Multimedia, Gehörbildung und Partiturspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, am Hochbegabtenzentrum der Musikhochschule Detmold und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ausgeübt, seit 2013 unterrichtet er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

    Kreidler gab Meisterkurse bei Musikakademie Seia / Portugal (2007), WARP Sint-Niklaas / Belgien (2010), FH Furtwangen (2011), Handelsbeurs Antwerpen / Belgien (2012), Artesis Hogeschool Antwerpen (2013), Willem de Kooning Academie Rotterdam / Holland (2013), LAbORATORIUM Antwerpen (2013), Nizhniy Novgorod / Russland (2013), Musikhochschule Trossingen (2014), Norges Musikhøgskole Oslo / Norwegen (2015), Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (2015), Syntetis Radziejowice / Polen (2016 und 2018), RMIT University und Monach University Melbourne / Australien (2016), Hochschule der Künste Bern / Schweiz (2016), Bruckner-Universität Linz / Österreich (2016).
    2018 war er Kompositionsdozent bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik.

    Tabellarischer Lebenslauf

  • 1980 in Esslingen geboren
  • 1998/99 und 1999/2000 Preisträger beim 14. und 15. Bundeswettbewerb "Schüler komponieren" Weikersheim
  • 2000-2006 Studium der Komposition und Musiktheorie an der Musikhochschule Freiburg, u.a. bei mathias spahlinger und Orm Finnendahl, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Freiburg.
  • 2004-2005 Gaststudium Sonologie (Computermusik) am Koninklijk Conservatorium Den Haag / Holland
  • 2000 Hans-Stieber-Preis der Hallischen Musiktage
  • 2004 1. Preis beim Deutschen Hochschulwettbewerb im Fach Komposition
  • Seit 2006 Hochschuldozent (HfMT Rostock, HfM Detmold, HfMTM Hannover, HfMT Hamburg)
  • 2008 Kunstaktion product placements
  • 2008/09 Ausgewählter Komponist für das Internationale Kompositionsseminar der Ensemble Modern Akademie
  • 2009 Charts Music
  • 2009 Gewinner des Musiktheater-Realisierungswettbewerbs "Operare"
  • 2009 Buch Loadbang. Programming Electronic Music in Pure Data
  • 2009 Fremdarbeit
  • 2009/10 Gewinner des Realisierungswettbewerbs "Fonds experimentelles Musiktheater NRW"
  • 2010 Deutscher Musikautorenpreis in der Kategorie "Nachwuchsförderpreis"
  • 2010 Mitglied in der Akademie der Musikautoren
  • 2010 Stipendienpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik
  • 2011 Stipendiat der Akademie der Künste Berlin
  • 2012 Buch Musik mit Musik
  • 2012 Kranichsteiner Musikpreis
  • 2012 Der "Weg der Verzweiflung (Hegel) ist der chromatische bei den Donaueschinger Musiktagen
  • 2013 Uraufführung Shutter Piece bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik
  • 2013 Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg
  • 2013 Einladung nach Harvard, Vortrag Sentences on musical concept-art
  • 2014 Musiktheater Audioguide
  • 2014 Einmonatige Konzertreise Norwegen-Island-Australien-Argentinien
  • 2015 Uraufführung Orchesterwerk Minusbolero beim Eclat-Festival Stuttgart
  • 2015 Uraufführung Orchesterwerk TT1 bei den Donaueschinger Musiktagen
  • 2015 Portrait-CD/DVD Musik mit Musik in der Edition Zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrats
  • 2016 Meisterkurse in Melbourne, Linz und Warschau. Einmonatige Konzertreise durch Australien.
  • 2017 Film 1 und Film 2
  • 2018 Buch Sätze über musikalische Konzeptkunst
  • 2018 Oper Mein Staat als Freund und Geliebte (Oper Halle)
  • 2018 Dozent bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik
  • Pressematerial

    Pressefoto - bitte mit Vermerk: "Foto: Esther Kochte"

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    Lebenslauf-english